Bildbericht DM Jugendmehrkampf 2003

Maike Wilden (links) und Natascha Rother (rechts) nach überstandenem Siebenkampf. Die beiden Leverkusenerinnen konnten zufrieden sein. Platz 15 für Maike und Rang 17 für Natascha und dies jeweils mit neuer Siebenkampfbestleistung.
Über 800m war Christine Schulz (rechts) zwar das Maß der Dinge, doch Sophie Krauel (links) ließ sich nicht von ihr abhängen (in der Mitte Katrin Geißler).
Nach dem Lauf war Sophie Krauel dann so platt, dass ihre Vereinskameradin Annett Wiechmann ihr erst einmal die Beine lockern mußte.
Das Feld der weiblichen A-Jugend bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Mehrkampf war stark.Bis auf Patricia Berner waren alle 5000 Punkte-Kandidatinnen wie Katrin Geissler, Maren Schwerdtner, Christine Schulz u.a. am Start. Hinzu kam der mit großem Interesse erwartete Auftritt der zweimaligen Jugend-Europameisterin (Hürden und Weitsprung) Sophie Krauel vom TuS Jena. Ihr war auch im Sieben-kampf einiges zuzutrauen. Daß sie dann aber allen Mehrkampf-spezialistinnen ein Schnippchen schlug, war doch etwas überraschend. Mächtig Punkte konnte sie erwartungsgemäß in ihren Paradedisziplinen Hürden, Sprint und Weitsprung sammeln.
Mit ihrem Hürdenauftakt in neuer Bestzeit war Natascha Rother (links außen laufend) ein guter Einstieg in den Siebenkampf gelungen.
Bei Maike Wilden klappte eigentlich fast alles wie am Schnürchen. Hier springt sie mit 5,50 m gerade neue Bestleistung im Weitsprung.
Diese drei konnten am Ende strahlen. Von links nach rechts: Christine Schulz (2.), Sophie Krauel (Siegerin) und Maren Schwerdtner (3.). Das Nachsehen hatte Katrin Geißler, der nur der enttäuschende 4. Platz blieb.
Doch auch in den Wurfdisziplinen und im Hochsprung schlug sie sich beachtlich.Über 800m zeigte sie dann auch noch ihr Kämpferherz, indem sie um jeden Preis an Chrstine Schulz dranblieb. Die Fotos in der oberen Reihe zeigen sie einmal beim 800m-Lauf (Mitte) und nach dem Lauf (rechts).
Toll lief es auch für Christine Schulz vom LAV Bayer Uerdingen/Dormagen. Mit neuer Siebenkampf-Bestleistung wurde sie Zweite vor Maren Schwerdtner, die ebenfalls einen guten Siebenkampf machte und mit Abstand beste Hochspringerin im Feld war (Foto rechte Spalte Mitte bei der Siegerehrung).
Natascha Rother (an 2. Position hinter Janin Lindenberg von der LG Nike Berlin laufend)  war mit ihrer neuen Bestzeit von 2:22 min über  800m zufrieden.
Trainer Manfred Fink, verantwortlich für die weibliche Jugend beim TSV Bayer Leverkusen, hier mit Natascha Rother, war am Ende mit dem 4. Platz der Mannschaft zufrieden, owohl ihm das Mißgeschick von Doris Quack leid tat.
Maike Wilden (hier am 800 m Start mit Elina Quiring vom ASV Koblenz) schloß ihren gelungenen Siebenkampf mit einer Bestleistung über 800m (2:24) ab.
Weitere sechs Mädchen überboten die 5000-Punkte-Marke. Einzig für Katrin Geißler lief es nicht so rund. Als Zweite der Jugendeuropameisterschaften im Siebenkampf hatte sie sich sicherlich mehr ausgerechnet. Doch waren ihre Wurfleistungen einfach zu schwach.



Weitere Berichte:
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Die Mannschaft des TSV Bayer Leverkusen bei der Siegerehrung. Von links nach rechts Katrin Gewinner (30.), Natascha Rother (17.), Doris Quack (32.) und Maike Wilden (15.)
Für die Mädels vom TSV Bayer Leverkusen, die mit Natascha Rother, Maike Wilden, Doris Quack und Katrin Gewinner angetreten waren, lief es unterschiedlich. Einen guten Siebenkampf machten Maike Wilden und Natascha Rother (Foto ganz oben links), während es für die anderen beiden nicht rund lief, was sich natürlich auch entsprechend auf das Mannschaftsergebnis auswirkte.
Ein Siebenkampf, der fast nur aus persönlichen Bestleistungen bestand, gelang Maike Wilden. Bemerkenswert waren ihre Sprungleistungen (das Foto in der 2. Reihe, 2. Spalte zeigt sie beim
Weitsprung) und auch ihre Laufleistungen waren gut (windunterstützte Bestleistung über 200m und Bestleitung über 800 m - s. Foto oben beim Start).

Am Ende wurde sie 15. in einem starken Feld und kann für die kommende Saison die 5000 Punkte-Marke in Angriff nehmen.
Ähnlich gut lief es für Natascha Rother. Sie begann auch direkt mit einer Bestleistung über die Hürden (Foto 1. Spalte, 2. Reihe) und hörte auch über 800 m mit einer Bestzeit auf (Foto 1. Spalte, 3. Reihe); dazwischen verzeichnete sie ebenfalls eine windunterstützte 200m-Bestleistung und eine
Weitsprungbestweite innerhalb eines Siebenkampfs. Sie wurde am Ende 17. und möchte auch die 5000 Punkte in 2004 knacken.
Doris Quack, der eine ähnliche Punktzahl eigentlich zuzutrauen war, hatte direkt bei den Hürden Pech, als der Sturz einer Läuferin neben ihr sie aus dem Rhythmus brachte, und kam dann auch nicht mehr richtig in den Siebenkampf hinein. Auch Katrin Gewinner blieb u.a. durch einen schwachen Weitsprung unter ihren Möglichkeiten. Dennoch konnten am Ende bei der Siegerehrung alle schon wieder lachen (Foto ganz links unten)